Aktuell
13.06.2012

Kostenpflichtige Abos vom Mobilfunkanbieter sperren lassen

Ein falscher Klick und schon wurde ein Abo abgeschlossen: Doch das sogenannte WAP-Billing kann man sperren lassen. Foto: Oliver Berg

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer in manchen Smartphone-Apps unabsichtlich auf Werbung tippt, kann viel Geld loswerden. Denn hinter den Anzeigen verbergen sich kostenpflichtige Abos, die Gebühren dafür tauchen direkt auf der Handyrechnung auf.

Verbraucher können das sogenannte WAP-Billing nach dem neuen Telekommunikationsgesetz bei ihrem Mobilfunkprovider sperren lassen, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Einen Formbrief dafür gibt es auf der Webseite der Verbraucherschützer.

Ist jemand bereits in die Kostenfalle getappt, sollte er den Posten auf seiner Handyrechnung so schnell wie möglich beanstanden. Die Beschwerde geht aber nicht an den Provider, sondern direkt an den Anbieter des Abos. Dessen Name muss auf der Handyrechnung aufgeführt sein. Außerdem sollten Betroffene das vermeintliche Abo sofort kündigen. Das geht entweder über die Webseite des Anbieters oder per Post, in diesem Fall zur Sicherheit per Einschreiben.



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    Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation