Aktuell
08.03.2018

Warum bekommt das Handgepäck vor dem Check-in ein Bändchen?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Bei vielen Fluggesellschaften wird das Handgepäckstück schon beim Einchecken mit einem kleinen Klebebändchen versehen. Manchmal wird es - wie das aufgegebene Gepäck auch - extra gewogen.

Gelegentlich kommt es sogar vor, dass ein Mitarbeiter der Airline bereits auf Passagiere zukommt, die noch in der Schlange am Check-in warten und das Handgepäck-Bändchen anklebt. Warum?

Bei Lufthansa steht auf dem Klebebändchen für das Handgepäck «approved carry-on». Es dient der Fluggesellschaft letztlich dazu, das Prozedere von Check-in bis Boarding zu beschleunigen. Eine Sprecherin erklärt: «Um dem Gast eine weitere Kontrolle zu ersparen, machen wir damit den Kollegen am Gate oder in der Kabine deutlich, dass dieses Handgepäckstück schon einmal überprüft worden ist und der Gast es mitnehmen darf.» Denn oft ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen, ob ein Trolley oder Rucksack den Größen- und Gewichtsvorhaben entspricht.

Bei Lufthansa gibt es noch ein weiteres Bändchen für den persönlichen Gegenstand («personal item»), den die Passagiere zusätzlich zum Handgepäckstück in die Kabinen mitnehmen dürfen. «Damit soll dem Gast nahegelegt werden, dieses Gepäckstück unter dem Vordersitz zu verstauen», sagt die Sprecherin. Die Gepäckfächer («overhead bins») seien dagegen für schwere Handgepäckstücke wie Trolleys.



Thema des Tages

Erdogan erklärt sich vor Auszählungsende zum Wahlsieger

Istanbul (dpa) - Trotz Manipulationsvorwürfen der Opposition hat sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan noch vor dem Ende der Auszählung zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Weiter keine europäische Lösung im Asylstreit
  • Nach Kroos' Kunststück «durchs Turnier reiten»
  • Saudische Frauen feiern das Ende des Fahrverbots
  • Computer

    Barley: WhatsApp-Kommunikation in andere Dienste ermöglichen

    Berlin (dpa) - Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will sich auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass Verbraucher von WhatsApp aus auch mit Nutzern anderer Messenger-Dienste kommunizieren können. Beim Mobilfunk sei das schon möglich, sagte Barley der Deutschen Presse-Agentur. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Unterhalten mit Relevanz: Grimme Online Award verliehen
  • YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
  • Cyber-Angriffe: Telekom informiert Milionen Kunden monatlich


  • Wissenschaft

    Tropfender Wasserhahn: Rätsel um «Plopp»-Geräusch gelöst

    Cambridge (dpa) - Manchmal entsteht eine Idee für ein Forschungsprojekt in einer schlaflosen Nacht. Anurag Agarwal von der Universität Cambridge war zu Besuch bei einem Freund, dessen Hausdach undicht war. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Neue Leitlinien zur Behandlung von ADHS
  • Morgens wird eher analytisch getwittert, abends emotional
  • Steigender Meeresspiegel bedroht Statuen auf der Osterinsel
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.509,50 -0,56%
    TecDAX 2.784,50 -0,52%
    EUR/USD 1,1657 -0,06%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation