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09.08.2012

Bluthochdruck schadet auch den Augen

Schäden an den Blutgefäßen der Augen könnten auf bereits länger andauernden Bluthochdruck hindeuten. Foto: Sergei Ilnitsky

Düsseldorf (dpa/tmn) - Ein Augenarzt sieht mehr als nur die Seh-Qualität der Linsen: So geben die Blutgefäße der Augen Aufschluss über mögliche Schäden anderer Organe, die dem Patienten noch gar nicht bewusst sind.

Patienten erfahren manchmal erst vom Augenarzt, dass sie an ungesundem Bluthochdruck leiden. Denn auch die feinen Blutgefäße am Augenhintergrund können durch zu hohen Blutdruck Schaden nehmen. Bei solchen Schäden sei davon auszugehen, dass auch Blutgefäße in anderen Organen betroffen sind und der Patient schon länger einen zu hohen Blutdruck hat, erläutert Prof. Nicole Eter vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands in Düsseldorf.

Der Augenarzt stelle Schäden an den Blutgefäßen im Auge oft bei einer Untersuchung der Netzhaut fest - etwa, wenn der Patient wegen einer neuen Brille in die Praxis gekommen ist. Zu hoher Blutdruck könne auf lange Sicht zu Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen führen. Im Extremfall sind dem Verband zufolge schwere und nicht mehr behandelbare Schäden an der Netzhaut des Auges mit abnehmender Sehschärfe und Ausfällen im Gesichtsfeld möglich.



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