Aktuell
25.06.2018

Onlinehandel will gefährliche Produkte schneller entfernen

Brüssel (dpa) - Große Online-Marktplätze wie Amazon und Ebay wollen gefährliche Produkte schneller aus dem Verkehr ziehen. Vertreter von vier großen Händlern unterzeichneten in Brüssel zusammen mit EU-Justizkommissarin Vera Jourovà eine entsprechende Erklärung.

Darin verpflichten sich Amazon, Ebay, Rakuten Frankreich und AliExpress dazu, in der EU künftig innerhalb von zwei Werktagen auf Meldungen von Behörden zu reagieren. «Verbraucher sollten im Internet genauso sicher einkaufen können wie im Geschäft», sagte Jourovà.

Darüber hinaus soll Nutzern klar aufgezeigt werden, wie sie gefährliche Produkte melden können - und die Marktplätze müssen innerhalb von fünf Tagen darauf reagieren. Zudem schaffen die Unternehmen zentrale Anlaufstellen, an die sich die EU-Länder wenden können.

2017 haben europäische Verbraucherschutzbehörden mehr als 2200 gefährliche Produkte gemeldet. Nach Angaben der

EU-Kommission folgten europaweit fast 4000 Rückrufaktionen, Verkauf- oder Importstopps. Die entsprechenden EU-Regeln für den Online-Handel sehen derzeit nur vor, dass gefährliche Produkte schnell und wirksam entfernt werden müssen, konkrete Vorgaben gibt es jedoch nicht.



Thema des Tages

«Gorch-Fock»-Werft stellt Insolvenzantrag

Berlin/Elsfleth (dpa) - Die mit der Sanierung der «Gorch Fock» beauftragte Elsflether Werft AG hat Insolvenzantrag gestellt. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Bahnkunden brauchen Geduld: Bis zu 800 Baustellen pro Tag
  • Kabinett beschließt Pläne für weniger Lebensmittelabfälle
  • Wirtschaftskrimi um die Gorch Fock
  • Computer

    Internet aus dem All: Gibt es bald Netz für alle?

    Paris (dpa) - In der Wüste mal eben kurz die Mails checken, im Dschungel die neusten Nachrichten lesen? An mobiles Internet haben sich die meisten Menschen gewöhnt. Aber es gibt Orte, da würden wohl die wenigsten mit Internetempfang rechnen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Gegen den Trend: Deutscher Smartphone-Markt legt weiter zu
  • Ein Assistent mit «gesundem Menschenverstand»
  • Analyst: Diesjährige iPhones bekommen drei Kameras


  • Wissenschaft

    Ein See in knalligem Pink

    Melbourne (dpa) - Hohe Temperaturen und viel Sonne haben einen See in Australien in ein pinkes Gewässer verwandelt. Die Farbe stamme von Algen, die in dem See in einem Park in Melbourne wachsen, wie die zuständige Behörde, Parks Victoria, auf ihrer Facebook-Seite mitteilte. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Fortschritt im Kampf gegen Ebola im Kongo
  • Jagd auf Affen half Homo sapiens beim Überleben im Regenwald
  • Studie: Wölfe wählen Militärgelände gern als Lebensraum
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.407,50 +0,87%
    TecDAX 2.615,00 -0,71%
    EUR/USD 1,1366 +0,24%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation