Aktuell
06.03.2018

Neue Musterbedingungen für Versicherer bei Reiserücktritt

Berlin (dpa/tmn) - Reiserücktritts-Versicherungen greifen, wenn Verbraucher wegen einer Krankheit nicht in den Urlaub fahren können. Der Schutz beschränkt sich dabei auf «unerwartete schwere Erkrankungen».

Was genau bedeutet das? Um diese Frage in der Praxis einfacher zu beantworten, hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) seine Musterbedingungen ergänzt. Versicherungen können sich an diesen Vorgaben orientieren, sind dazu aber nicht verpflichtet.

Den überarbeiteten Musterbedingungen zufolge gelten Erkrankungen als schwer, wenn der Arzt eine Reiseuntauglichkeit bescheinigt oder wenn Beschwerden den Patienten so stark beeinträchtigen, dass eine Reise unzumutbar wäre. Zudem muss die Erkrankung unerwartet sein, wie es bei einem erstmals auftretenden Herzinfarkt der Fall wäre.

Bekannte Krankheiten können versichert sein, wenn sie sich unerwartet verschlechtern: Wenn etwa eine Allergie längere Zeit nicht behandelt werden musste, dann aber eine heftige allergische Reaktion auftritt, ist auch dies nun eine «unerwartete schwere Erkrankung», die vom Versicherungsschutz gedeckt ist. Werden Mitreisende oder enge Familienangehörige vor oder während der Reise unerwartet schwer krank, und der Versicherte muss sich vor Ort um sie kümmern, besteht auch dafür Versicherungsschutz.



Thema des Tages

Erdogan erklärt sich vor Auszählungsende zum Wahlsieger

Istanbul (dpa) - Trotz Manipulationsvorwürfen der Opposition hat sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan noch vor dem Ende der Auszählung zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Weiter keine europäische Lösung im Asylstreit
  • Nach Kroos' Kunststück «durchs Turnier reiten»
  • Saudische Frauen feiern das Ende des Fahrverbots
  • Computer

    Barley: WhatsApp-Kommunikation in andere Dienste ermöglichen

    Berlin (dpa) - Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will sich auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass Verbraucher von WhatsApp aus auch mit Nutzern anderer Messenger-Dienste kommunizieren können. Beim Mobilfunk sei das schon möglich, sagte Barley der Deutschen Presse-Agentur. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Unterhalten mit Relevanz: Grimme Online Award verliehen
  • YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
  • Cyber-Angriffe: Telekom informiert Milionen Kunden monatlich


  • Wissenschaft

    Tropfender Wasserhahn: Rätsel um «Plopp»-Geräusch gelöst

    Cambridge (dpa) - Manchmal entsteht eine Idee für ein Forschungsprojekt in einer schlaflosen Nacht. Anurag Agarwal von der Universität Cambridge war zu Besuch bei einem Freund, dessen Hausdach undicht war. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Neue Leitlinien zur Behandlung von ADHS
  • Morgens wird eher analytisch getwittert, abends emotional
  • Steigender Meeresspiegel bedroht Statuen auf der Osterinsel
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.509,50 -0,56%
    TecDAX 2.784,50 -0,52%
    EUR/USD 1,1657 -0,06%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation