Aktuell
16.02.2018

Social Trading unterliegt keiner strengen Reglementierung

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Gemeinsam geht es besser - das ist das Motto beim Social Trading im Internet. Wer Trader werden will, sollte das Regelwerk nicht mit dem einer Bank vergleichen.

Das Prinzip: Ein Teilnehmer führt ein Musterdepot und macht dieses auf einer entsprechenden Online-Plattform öffentlich. Je besser sich das Depot entwickelt, desto höher klettert es in entsprechenden Ranglisten. Andere Anleger können diesem Anleger folgen, seine Entscheidungen kopieren.

Einige Trader können dabei durchaus erfolgreich erscheinen, erklärt die Aktion «Finanzwissen für alle» der Fondsgesellschaften. Tatsächlich können sie aber Strategien einsetzen, die nicht unbedingt mit den Bedürfnissen, Anlagezielen und dem Risikobewusstsein des Anlegers übereinstimmen. Auch Verluste sind durchaus möglich.

Wichtig zu beachten: 

Social Trading unterliegt nicht den strengen Regeln, die bei der Beratung in einer Bank gelten. Geeignetheitserklärungen, die Prüfung, ob das Finanzprodukt für den Anleger geeignet ist, die Aufzeichnung von eventuellen Beratungsgesprächen und die Offenlegung von Kosten finden in der Regel nicht statt.



Thema des Tages

Angriffe auf Frauen in Nürnberg: Verdächtiger festgenommen

Nürnberg (dpa) - Nach den Angriffen auf drei Frauen in Nürnberg ist ein Verdächtiger gefasst. Ein 38-jähriger Mann sei aufgrund eines erfolgten DNA-Abgleichs als dringend tatverdächtig festgenommen worden, teilte die Polizei Mittelfranken am Samstagabend mit. »weiter
Lesen Sie auch:
  • UN-Klimakonferenz billigt Regelwerk zum Klimaschutz
  • Dortmund zum vierten Mal Herbstmeister - FC Bayern siegt
  • Massives Polizeiaufgebot bei «Gelbwesten»-Protest
  • Computer

    Datenpanne bei Facebook: Entwickler hatten Zugang zu Fotos

    Menlo Park (dpa) - Durch eine Datenpanne bei Facebook haben Hunderte Apps im September mehrere Tage lang zu weitreichenden Zugriff auf Fotos von mehreren Millionen Mitgliedern des Online-Netzwerks gehabt. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Apple-Chef: Datenhunger könnte Meinungsfreiheit bedrohen
  • YouTube-Jahresrückblick knackt Negativrekord
  • Datenschutz-Klage gegen Facebook vor dem BGH


  • Wissenschaft

    Plastikmüll-Fänger «Ocean Cleanup» funktioniert noch nicht

    Rotterdam (dpa) - Das System «The Ocean Cleanup» zur Säuberung des Pazifiks von Plastikmüll funktioniert noch nicht. Knapp zwei Monate nach dem Start habe die Anlage noch kein Plastik eingesammelt, sagte ein Sprecher des Projekts der Deutschen Presse-Agentur. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Blink Blink: Wie wir mittels Blinzeln kommunizieren
  • Israelische Forscher verwandeln Kot in Kohle
  • Leben von 1,7 Millionen Neugeborenen können gerettet werden
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 10.813,50 -0,48%
    TecDAX 2.503,50 -0,65%
    EUR/USD 1,1306 -0,46%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation