Aktuell
09.02.2018

Rider oder Frontmäher: Unterschiede bei Aufsitz-Rasenmähern

Köln (dpa/tmn) - Bereit für den Frühling? Bald sprießt das Gras im Garten wieder. Ein Aufsitzmäher ist dann sicher die bequemste Art, die wöchentlichen Arbeit zu erledigen. Doch: Welcher ist besser - ein Rider oder ein Frontmäher?

Die Zeitschrift «Selbst ist der Mann» hat gemeinsam mit dem Tüv Rheinland acht Produkte

getestet (Ausgabe 3/2018). Das Ergebnis: Der Unterschied zwischen den beiden Produktgruppen ist deutlich größer als die Differenzen der einzelnen Geräte untereinander.

DER FRONTMÄHER

Der Name sagt es schon - das Mähwerk sitzt vorne am Gerät. Und der Frontmäher hat anders als Rider keinen Fangkorb. Er häckselt das Schnittgut in feines Mulch, was als Dünger für den Rasen fungiert.

Sein Vorteil: Sein vorne angeordnetes Mähwerk schafft Ecken und Kanten des Grundstücks besser. Auch lässt sich Gras unter herunterhängendem Buschwerk kürzen. Außerdem ist diese Produktgruppe sehr wendig. Das beste Gerät im Test hinterlässt in Ecken nur eine Restfläche von 0,05 Quadratmetern, außerdem kann es einen kleinen Wendekreis von 2,70 Metern fahren.

Sein Nachteil: Bei höherem Gras arbeitet dieser Mulchmäher nicht mehr sauber. Im Test blieb das Schnittgut dann in Klumpen auf dem Rasen liegen. Der Rat der Experten: Mit dem Frontmäher muss man im Sommer ein-, am besten sogar zweimal pro Woche mähen.

Worauf achten? Die Aufsitzmäher im Test waren sehr laut. Die Experten empfehlen Gehörschutz.

DER RIDER

Sein großer Fangbehälter sitzt hinten und das Mähwerk liegt mittig unter dem Fahrer.

Sein Vorteil: Mit seinem Fangbehälter lässt sich das Schnittgut einfach entsorgen, sogar längeres Gras kann verarbeitet werden.

Sein Nachteil: Das zentral unter dem Gerät sitzende Mähwerk kann Ecken und Ränder des Gartens nicht so gut bearbeiten. Das beste Produkt im Test in dieser Gruppe lässt trotz aufwendigem Manövrieren in Ecken 0,25 Quadratmeter Rasen ungemäht.

Worauf achten? Im Test zeigten sich deutliche Unterschiede beim Auffangen des Schnittguts. Die schlechtesten Rider ließen im Vergleich zu den besten bis zur Hälfte mehr Halme auf dem Rasen zurück.



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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation