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19.06.2012

Kinder nicht im Pulk rutschen lassen

Spaßig, aber nicht ganz ungefährlich: Beim Rutsch im Pulk können sich Kinder verletzen. Eltern sollten prüfen, ob der Schwierigkeitsgrad der Rutsche zum Alter des Kindes passt. Foto: Peter Förster

Köln (dpa/tmn) - Steiler, schneller, kurviger - in Wasserrutschen könnten Kinder den ganzen Tag verbringen. Und nicht nur die Kleinen sind zu Albernheiten auf dem Weg in den Pool verleitet. Ein prüfendes Auge sollten Eltern trotzdem auf Rutsche und Kinder haben.

Eltern lassen ihre Kinder besser nicht im Pulk mit anderen oder ineinandergehakt eine Wasserrutsche hinuntersausen. Dabei können sich die Kinder leicht verletzen. Dasselbe gilt, wenn sie in der Röhre absichtlich anhalten, warnt der TÜV Rheinland. Eltern orientieren sich am besten an den Hinweistafeln am Eingang der Wasserrutsche. Dort wird angegeben, ab welchem Alter Kinder rutschen dürfen und ob der Schwierigkeitsgrad für sie geeignet ist. Vor allem auf schnellen Rutschen, bei denen Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreicht werden können, gelte ein Mindestalter.

Gefährlich können auch Ansaugstellen unter Wasser werden, die die Rutschen mit Wassernachschub versorgen. Ist der Ansaugdruck zu hoch, können die Pumpen Kinder verletzen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte ein Handtuch vor die Ansaugstelle halten, rät der TÜV. Lässt es sich kaum wieder entfernen, sollten Eltern ihre Kinder besser nicht in diesem Pool schwimmen lassen.



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    Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation