Aktuell
24.04.2012

Viele Alte fühlen sich jung

75 Jahre sind die neuen 65: Senioren fühlen sich jünger als ihr tatsächliches Alter. Foto: Waltraud Grubitzsch

Allensbach (dpa/tmn) - Viele Ältere jammern gar nicht über das Alter: Sie fühlen sich deutlich jünger, als sie sind. Bei den über 75-Jährigen gilt das für jeden Zweiten. Und die meisten Rentner sind froh, im Ruhestand zu sein und mehr Zeit zu haben.

Bei den über 75-Jährigen sagt jeder Zweite, er fühlt sich jünger als er auf dem Papier ist (49 Prozent). Das zeigt eine repräsentative Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach. Bei der Altersgruppe der 60- bis 74-Jährigen empfinden dies sogar 58 Prozent so. Durchschnittlich fühlen sich die 60- bis 74-Jährigen um 8 Jahre jünger, als sie sind, die über 75-Jährigen um durchschnittlich 10 Jahre.

70 Prozent der befragten Rentner gaben an, froh über ihren Ruhestand zu sein. 52 Prozent sagten, dass sie mehr Zeit für ihre Hobbys haben, 44 Prozent mehr Zeit für die Familie und 30 Prozent sagten, dass sie mehr reisen.

Nach ihrem Bild vom Alter gefragt, sagten fast frei Viertel der Interviewten (74 Prozent), dass über 75-Jährige feste Gewohnheiten hätten und alles seinen gewohnten Gang gehe. 62 Prozent halten diese Altersgruppe aber für körperlich und geistig noch sehr fit. 57 Prozent denken, dass die Älteren ihre Familie unterstützen. Dass die über 75-Jährigen die Gesellschaft viel Geld kosten, bejahten 12 Prozent. Für die Umfrage im Auftrag der Robert Bosch Stiftung wurden 1761 Personen ab 16 Jahren befragt.



Thema des Tages

Obama trifft Gauck und Merkel

Festlicher Start im Schloss Bellevue: Bundespräsident Gauck heißt Barack Obama willkommen. Im Anschluss kommt er mit Angela Merkel im Kanzleramt zusammen. Mit Spannung wird die Rede des US-Präsidenten vor dem Brandenburger Tor erwartet. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Hintergrund: Staatsbesuche und Arbeitsbesuche
  • Michelle Obama besichtigt in Berlin Holocaust-Mahnmal
  • Hintergrund: US-Präsidenten in Deutschland
  • Computer

    Künftiger Telekom-Chef rudert bei Tempo-Bremse zurück

    Düsseldorf/Bonn (dpa) - Im Streit um die Tempo-Bremse beim Festnetz-Internet rudert die Deutsche Telekom weiter zurück. Der künftige Konzernchef Timotheus Höttges versprach in einem Interview, die kürzlich festgelegten Daten-Obergrenzen in den Tarifen anzuheben, wenn Durchschnittsnutzer sie überschritten. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Studie: Angestellte wünschen sich Hilfe bei IT-Sicherheit
  • Google fordert offiziell mehr Transparenz bei Geheimdienst-Anfragen
  • Microsoft überarbeitet sein Soziales Netzwerk So.cl


  • Wissenschaft

    Studie: Pestizide verringern Artenvielfalt in Gewässern

    Leipzig (dpa) - Der Einsatz von Pestiziden auf Feldern verringert nach einer internationalen Studie langfristig die Artenvielfalt in angrenzenden Bächen oder Flüssen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Mechanisches Gepardenbaby - Schweizer bauen Roboterkatze
  • Europäischer Transporter dockt an Internationaler Raumstation ISS an
  • Weißer Hai stärker vom Aussterben bedroht als gedacht
  • Börse
    DAX
    DAX 8.274,50 +0,55%
    TecDAX 960,25 +0,13%
    EUR/USD 1,3387 -0,05%

    Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation