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02.08.2012

Vorsicht, Betrüger: E-Mails im Namen großer Firmen

Hannover/Berlin (dpa/tmn) - Amazon, die Postbank oder Microsoft: Betrüger nutzen die Namen großer Firmen, um ihren Opfern Geld oder persönliche Daten zu entlocken. Wie Verbraucher sich verhalten sollten - dazu hier mehr.

Vorsicht Abzocke: Viele Verbraucher erhalten zurzeit zum Beispiel Anrufe von angeblichen Technikern der Firma Microsoft. Die Anrufer behaupten, der Rechner des Opfers sei mit Schadsoftware infiziert. Um den Fehler zu beheben, soll der Besitzer 150 Euro bezahlen und ein Programm zur Fernwartung installieren, berichtet «Heise Security». Microsoft rät auf seiner englischen Webseite, bei solchen Anrufen gleich aufzulegen - erst recht, wenn der vermeintliche Techniker Geld verlangt.

Außerdem berichtet «Heise Security» über eine Welle von Spam-Mails an Kunden der Postbank: Kunden werden aufgefordert, einem Link zu ihrem neuen Kontoauszug zu folgen. Ebenfalls im Umlauf sind betrügerische Mails im Namen von Amazon: Das Konto des Empfängers sei aus Sicherheitsgründen deaktiviert worden, heißt es darin. Um die Sperrung aufzuheben, sollen Kunden einem Link folgen und dort ihre Nutzerdaten eingeben. Empfänger solcher Mails werfen die Post am besten gleich in den virtuellen Papierkorb. Denn schon ein Klick auf die darin enthaltenen Links reicht möglicherweise aus, um den Computer mit Trojanern und anderen Schädlingen zu infizieren.

Betrüger verschicken gefälschte Steuer-MailsDas hessische Finanzministerium warnt vor Betrug mit gefälschten Steuer-Mails. Wie das Ministerium am Donnerstag (2. August) mitteilte, verschicken Kriminelle derzeit sogenannte Phishing-Mails, in denen sie den Empfängern Rückzahlungen der Einkommensteuer ankündigen. Angeblicher Absender: das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). In einem Formular werde der Adressat aufgefordert, seine Konto- und Kreditkartendaten mit dazugehörigen Sicherheitscodes anzugeben. Das Ministerium warnt davor, auf diese Schreiben zu reagieren. Benachrichtigungen über Steuererstattungen würden niemals per E-Mail verschickt.



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    Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation