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11.07.2012

Nach Hackerangriff: E-Mails von GMX-Adressen vorsichtig öffnen

Wer Post von einer GMX-Adresse bekommt, sollte vorsichtig beim Öffnen von Anhängen sein: Hacker haben sich in die Konten geschlichen und gefährliche Inhalte mitgeschickt. Foto: Tobias Felber

Hannover (dpa/tmn) - E-Mails von Freunden und Bekannten mit GMX-Adresse sollten Empfänger derzeit vorsichtig behandeln. Denn nach einem Hacker-Angriff könnten diese gefährliche Links oder Dateianhänge enthalten.

Mehrere gehackte Konten würden zurzeit als Versandadresse für Spam-Nachrichten genutzt, berichtet «Heise Online». Empfänger seien in der Regel die im Adressbuch gespeicherten Kontakte.

Die Angreifer setzen den Angaben nach auf die sogenannte Brute-Force-Technik, bei der verschiedene populäre Passwortvarianten ausprobiert werden. Ob das eigene Konto betroffen war, können Nutzer mit einem Blick auf die Zahl der gescheiterten Anmeldeversuche herausfinden, die GMX nach dem Anmelden einblendet.

GMX-Betreiber 1&1 hat angekündigt, betroffene Kunden per E-Mail und über eine Einblendung beim Anmelden zu informieren. Opfer des Angriffs sollten zunächst ihre Kontodaten überprüfen. Eventuell haben die Hacker dort zum Beispiel die alternative E-Mail-Adresse geändert, an die GMX vergessene Passwörter schickt. Außerdem rät die Firma, den eigenen Rechner per Virenscanner auf Schadsoftware zu überprüfen.

Wer sich vor Attacken dieser Art schützen will, sollte als Passwort keine leicht zu erratenden Begriffe wie die Namen von Stars oder Haustieren verwenden, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auch Zahlenketten wie «123456» sind tabu.



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