Aktuell
13.06.2018

Bei Bewerbungen mehr auf Klasse statt auf Masse setzen

Bochum (dpa/tmn) - Wer einen Job sucht, sollte nach Angeboten schauen, die wirklich zu ihm passen. Man sollte also bei den Bewerbungen mehr auf Klasse statt auf Masse setzen, rät Karriereberaterin Simone Cardoso de Oliveira in der Zeitschrift «Unicum Beruf» (Ausgabe 4/2018).

Deshalb sollten Bewerber auf Details in der Stellenausschreibung achten, die abseits der fachlichen Anforderungen verraten, wie der Job konkret aussieht. Fehlen solche Angaben, ist Nachfragen beim Arbeitgeber erwünscht - so zeigt ein Bewerber Interesse.

Mögliche Fragen sind etwa: Wo arbeite ich hauptsächlich - am Schreibtisch, im Labor, in der Werkstatt, im Außendienst? Mit wem arbeite ich zusammen - im Team oder allein, mit regelmäßigen Kundenkontakten oder Reisen? Wie arbeite ich - eigenverantwortlich, mit Gestaltungsspielraum oder nur auf Anweisungen?

Sind diese Fragen geklärt, sollten Bewerber das Tätigkeitsprofil mit ihren eigenen Vorstellungen und Begabungen abgleichen. Wer sich unsicher ist, was er will, kann auch Freunde, ehemalige Mitstudierende, Kollegen oder die Familie fragen: Wann war ich in meinem Element? Wann bin ich zu Höchstleistungen aufgelaufen? Idealerweise passen die Job-Anforderungen und die eigenen Wünsche in den meisten Punkten zusammen. Denn sonst macht der neue Job den Bewerber auf Dauer unglücklich - und die Suche beginnt von vorne.



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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation