Aktuell
05.03.2018

Vermietete Immobilien: Kreditzinsen können Steuerlast senken

Berlin (dpa/tmn) - Wer eine Immobilie vermietet, kann die laufenden Kosten in der Regel in dem Jahr, in dem sie anfallen, als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Darauf macht die Bundsteuerberaterkammer in Berlin aufmerksam.

Das heißt: Auch Kreditzinsen können in voller Höhe geltend gemacht werden, wenn der Kredit für den Kauf der Immobilie aufgenommen und auch ausschließlich dafür verwendet wird. Wird der Kredit allerdings nur teilweise für die Anschaffung eines Hauses und zum Teil für andere private Zwecke verwendet, können die Zinsen auch nur anteilig als Werbungskosten abgezogen werden.

Muss ein Haus verkauft werden, bevor der Kredit abbezahlt ist, und reicht der Veräußerungserlös nicht aus, um den Kredit zu tilgen, kann der Steuerpflichtige die Zinsen auch weiterhin als nachträgliche Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung geltend machen, bis der Kredit abbezahlt ist.



Thema des Tages

Deutscher Rundfunkbeitrag ist rechtens

Luxemburg (dpa) - Prozesse um den Rundfunkbeitrag hat es schon einige gegeben. Bundesverwaltungsgericht und Bundesverfassungsgericht haben bereits entschieden, er sei rechtens. Dem hat sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) nun angeschlossen. »weiter
Lesen Sie auch:
  • EU will angeschlagener May helfen - aber nur mit Worten
  • Druck wächst bei der Suche nach dem Straßburger Attentäter
  • Mindestens neun Tote nach Zugunglück in Ankara
  • Computer

    YouTube-Jahresrückblick knackt Negativrekord

    Berlin (dpa) - Eigentlich soll der Jahresrückblick von YouTube eine Art Dankeschön an die Community sein. Doch in diesem Jahr erlebte die Videoplattform mit dem Video-Zusammenschnitt eine Bauchlandung. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Datenschutz-Klage gegen Facebook vor dem BGH
  • Deutsches Leistungsschutzrecht nicht anwendbar
  • Apple steckt eine Milliarde Dollar in neuen US-Standort


  • Wissenschaft

    Leben von 1,7 Millionen Neugeborenen können gerettet werden

    Genf (dpa) - Der Tod von 1,7 Millionen Neugeborenen könnte nach einer UN-Studie jedes Jahr mit richtiger medizinischer Versorgung verhindert werden. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Mehr extreme Niederschläge und Trockenheit wegen Klimawandel
  • Schnellste Bewegung: Ameisen schnappen ultraschnell
  • Hilfe in der Plätzchenzeit
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 10.915,50 -0,13%
    TecDAX 2.543,00 -0,82%
    EUR/USD 1,1357 -0,13%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation