Aktuell
19.02.2018

Altbaukauf: Pflicht zum Nachrüsten in den ersten zwei Jahren

Berlin (dpa/tmn) - Wer einen Altbau kauft, muss unter Umständen schon in den ersten zwei Jahren Geld in die Sanierung investieren. Das sieht der Gesetzgeber vor, wie der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin erläutert.

Laut aktueller Energieeinsparverordnung (EnEV) gilt die Nachrüstpflicht für Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäuser, die ihren Altbau nach dem 1. Februar 2002 übernommen haben oder künftig übernehmen und ihn auch selbst bewohnen.

Spätestens zwei Jahre nach der Eintragung des neuen Besitzers im Grundbuch müssen alle zugänglichen Warmwasserleitungen und die dazugehörigen Armaturen in ungeheizten Räumen isoliert sein - wenn dies bei Verkauf noch nicht der Fall war.

Außerdem müssen die neuen Besitzer die jeweils obersten Geschossdecken dämmen, die beheizte von nicht beheizten Räumen trennen. Das betrifft in der Regel die Decke zum nicht ausgebauten Dachboden. Alternativ lässt sich das Dach dämmen.

Es können aber noch weitere teure Investitionen dazukommen, die der Gesetzgeber vorschreibt: So müssen Käufer Heizkessel erneuern, die mit flüssigen oder gasförmigen Stoffen betrieben werden, sobald sie 30 Jahre alt sind. Ausgenommen davon sind Niedertemperatur- und Brennwertkessel.

Ob solche Nachrüstpflichten bestehen und die Gelder dafür beim Kauf eingeplant werden sollten, erfahren Kaufinteressenten oft auch aus dem Energieausweis. In neueren Dokumenten, die speziell für den Verkauf des Gebäudes angefertigt wurden, sollten laut VPB die Nachrüstpflichten ausdrücklich aufgeführt sein.



Thema des Tages

Bayern als Gruppensieger ins Achtelfinale - Müller sieht Rot

Amsterdam (dpa) - Der FC Bayern hat sich in einem dramatischen Gruppenfinale der Champions League auf Platz eins gezittert. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Theresa May übersteht Misstrauensabstimmung um Parteivorsitz
  • Trumps Ex-Anwalt Cohen muss ins Gefängnis
  • Straßburger Angreifer rief laut Zeugen «Allahu Akbar»
  • Computer

    Künstliche Intelligenz ist Treiber des digitalen Wandels

    Frankfurt (dpa) - Künstliche Intelligenz ist nach Einschätzung des Verbands ZVEI auch in der Unterhaltungselektronik ein wesentlicher Treiber des digitalen Wandels. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Google-Chef: Aktuell keine Pläne für Suchmaschine in China
  • Ex-Bürgermeister gibt jahrelangen Streit mit Google auf
  • Dell-Aktionäre stimmen Rückkehr an die Börse zu


  • Wissenschaft

    Mehr extreme Niederschläge und Trockenheit wegen Klimawandel

    Kattowitz (dpa) - Auf der Welt gibt es regional wegen der Erderwärmung mehr extreme Regenfälle oder mehr Trockenheit bis hin zu Dürren. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Schnellste Bewegung: Ameisen schnappen ultraschnell
  • Hilfe in der Plätzchenzeit
  • «Voyager 2» verlässt als zweite Sonde Heliosphäre der Sonne
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 10.914,50 +1,24%
    TecDAX 2.556,00 +1,32%
    EUR/USD 1,1370 -0,01%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation