Bei Verzögerungen auf der Baustelle misstrauisch werden
Bauherren sollten misstrauisch werden, wenn es auf der Baustelle plötzlich nicht mehr vorwärts geht. Foto: Kai Remmers
Verzögerungen auf der Baustelle können ein Warnsignal sein. Bauherren sollten deshalb misstrauisch werden, rät der Verein Wohnen im Eigentum in München. Denn je früher ein Bauherr mitbekommt, dass beim Bauunternehmen etwas faul ist, desto besser seien seine Chancen, Projekt und Geld zu retten. Auch wenn Subunternehmer die Arbeit plötzlich einstellten, sei das ein möglicher Hinweis darauf, dass es bei dem Bauprojekt nicht rund läuft. Hellhörig werden sollten Kunden ebenso, wenn das Bauunternehmen Vorauszahlungen verlange, ohne dass entsprechende Zusatzleistungen erbracht werden.
Mehren sich solche Zeichen, sollten Bauherren im Internet prüfen, ob bereits ein Insolvenzantrag vorliegt. Hat das Bauunternehmen tatsächlich einen Insolvenzantrag gestellt, empfiehlt Wohnen im Eigentum, schnell einen Anwalt aufzusuchen. Denn in diesem Fall sei es wichtig, möglichst schnell aus dem Vertrag zu kommen, damit mit anderen Unternehmen weiter gemacht werden könne.
Die Insolvenz eines Bauunternehmens hat für Bauherren gravierende Folgen. Dazu gehören Baustopp, finanzielle Verluste und Verlust von Gewährleistungsansprüchen. Daher sollten Kunden das Unternehmen während der Bauphase aufmerksam begleiten, rät Wohnen im Eigentum.


Deutsche Bank / Realtime Indikation