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17.04.2012

Gesundheitsgefahr durch Schimmel in alten Farbresten

Beim Streichen bleibt oft etwas Farbe übrig. Diese ist aber nur begrenzt haltbar. Alte Farbe gehört in den Sondermüll. Foto: Kai Remmers

Bonn (dpa/tmn) - Alte Farbreste können hochgiftig sein. Sie sollten daher nicht mehr verwendet, sondern als Sondermüll fachgerecht entsorgt werden. Die Haltbarkeit von Farbe liegt meist bei zwei Jahren.

Bei längerer Lagerung könne die Farbe klumpen, eine dicke Haut bekommen und Wasser obendrauf angesammelt haben, wie der Verband Baubiologie in Bonn berichtet. Das könne zu Fäulnisprozessen und Schimmelbildung führen. Wird der Inhalt des Farbeimers umgerührt und verwendet, streiche man seine Wände möglicherweise mit dem gesundheitsschädlichen Schimmel. Bedenkliche Hinweise sind auch ein fauliger oder muffiger Geruch.

Sinnvoll ist laut den Baubiologen daher, Wandfarbreste mit dem Datum der Verwendung zu versehen. So lasse sich sicherstellen, dass nicht zu alte Farbe verwendet wird. Die Haltbarkeit von Farbe liege meist bei zwei Jahren. Danach kommen flüssige Reste am besten zu einer Schadstoffsammelstelle. Ausgetrocknete und leere Behältnisse gehören dem Verband zufolge in die Gelbe Tonne, hart gewordene Pinsel, Rollen und Eimer oder Dosen mit eingetrockneten Resten in den Hausmüll. Farben sollten kühl, aber nicht bei weniger als zehn Grad aufbewahrt werden.



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    Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation