Thema des Tages
13.03.2019

Krisenjet 737 Max 8: Wo fliegt er noch, wo steht er schon?

Addis Abeba (dpa) - Nach zwei Abstürzen innerhalb weniger Monate wenden sich viele Airlines und Luftfahrtbehörden aus Furcht vor einem technischen Problem vom neuen Flugzeugtyp Boeing 737 Max 8 ab.

In Europa, Kanada und weiten Teilen Asiens dürfen die Maschinen nicht mehr fliegen. Mit etwa 240 Flugzeugen müssen rund zwei Drittel der gut 350 seit 2017 ausgelieferten Flugzeuge infolge des Absturzes in Äthiopien am Sonntag mit 157 Toten am Boden bleiben. Ein Überblick:

- Die europäische Luftfahrtbehörde EASA hat den gesamten europäischen Luftraum für Maschinen des Typs Boeing 737 Max gesperrt. EASA ist für den Luftraum der 28 EU-Mitgliedsstaaten und für jenen von Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz zuständig.

- Auch Kanada, Indien, Neuseeland, Hongkong, China, Indonesien, Malaysia, Singapur, Australien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, der Oman und der Libanon haben ein Startverbot gegen den Flugzeugtyp Boeing 737 Max 8 oder die gesamte Serie der 737-Max-Flieger verhängt.

- Allein in China sind von dem Verbot knapp 100 Flugzeuge betroffen, in Europa und Kanada jeweils rund 40 Maschinen.

- Zu den Airlines außerhalb Chinas, die besonders betroffen sind gehören: Air Canada (24 Flugzeuge), Westjet (13), Norwegian (18), der Reisekonzern Tui (15), Turkish Airlines (12), Flydubai (11), die brasilianische Gol (7), Ethiopian Airlines (4) und Polens Lot (5).

- Die US-Luftfahrtbehörde FAA, in deren Aufsichtsbereich 74 der Boeing 737 Max 8 im Einsatz sind, hat kein Startverbot ausgesprochen.

- Die US-Fluggesellschaften Southwest Airlines und American Airlines halten bisher an den Flugzeugen fest.



Thema des Tages

Trump warnt Iran mit scharfen Worten

Washington (dpa) - Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump Teheran mit deutlichen Worten vor einer Eskalation gewarnt. «Wenn der Iran kämpfen will, wird das das offizielle Ende des Iran sein. Droht nie wieder den Vereinigten Staaten!», schrieb Trump am Sonntag auf Twitter. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Österreichs Kanzler will FPÖ-Innenminister Kickl loswerden
  • Nach dem schwerem Busunglück wird Unglücksursache gesucht
  • Viele Zehntausend demonstrieren gegen Nationalismus
  • Computer

    Experte: Teslas «Autopilot» war bei Todescrash eingeschaltet

    Washington (dpa) - Ein erster Unfallbericht zu einem tödlichen Tesla-Crash im März wirft neue Fragen zum Assistenzsystem «Autopilot» auf. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Neue Initiative für abhörsicheres Quanteninformationsnetz
  • Drahtzieher nach weltweitem Online-Betrug vor Gericht
  • Messenger-Chef: Trotz Verschlüsselung Hassreden bekämpfen


  • Wissenschaft

    Fertiggerichte verleiten zum Zugreifen und machen dick

    Bethesda (dpa) - Tiefkühl-Pizza, abgepacktes Brot oder Schokolade: Stark verarbeitete Lebensmittel sind in den vergangenen Jahren auch in Deutschland immer beliebter geworden, mittlerweile machen sie fast die Hälfte der verzehrten Nahrung aus. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • China will Pandas mit App an ihren Gesichtern erkennen
  • Bettwanzen wohl älter als gedacht
  • Studie: Sex reizt bis ins hohe Alter
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.239,50 +0,00%
    TecDAX 2.863,25 -0,14%
    EUR/USD 1,1152 -0,10%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation