Aktuell
26.06.2018

Strategie gegen Gaffer: In Unfallopfer hineinversetzen

München (dpa/tmn) - Oft behindern Gaffer bei Verkehrsunfällen die Einsatzkräfte. Was kann jeder einzelne dagegen tun und das Gaffen unterlassen?

«Jeder sollte sich vor Augen halten, wie man sich selbst als begafftes Unfallopfer fühlen würde», rät Verkehrspsychologe Jürgen Brenner-Hartmann vom Tüv Süd, «dann sollte eigentlich die Vernunft über die Neugier siegen.»

Außergewöhnliche Ereignisse wie Verkehrsunfälle seien für Menschen immer interessant und anziehend, so Brenner-Hartmann. «Der Verstand sollte uns aber sagen, dass Gaffen und eine Behinderung der Einsatzkräfte nicht angebracht sind.»

In der Psychologie falle Gaffen unter ein Gruppenphänomen. Dabei fühle sich der Einzelne durch die Gruppe bestätigt: «Wenn die anderen zuschauen, kann ich das auch.» Stets verfügbare Kameras schürten die Sensationslust noch weiter. Doch alle Verkehrsteilnehmer sollten helfen, sofern sie gebraucht werden, «aber weg vom Unfallort, wenn die Profis eingetroffen sind», so der Experte.



Thema des Tages

Duo S!sters gewinnt deutschen ESC-Vorentscheid

Berlin (dpa) - Das Duo S!sters hat den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Die beiden Sängerinnen Laurita und Carlotta setzten sich am Freitagabend in Berlin in der TV-Sendung «Unser Lied für Israel» mit dem Song «Sister» gegen sechs Konkurrenten durch. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Verschwundene Beweismittel: Streit um die Verantwortung
  • Beweise verschwunden - Wer trägt die Schuld?
  • Die Linke ringt um ihren Kurs in Sachen Europa
  • Computer

    5G-Mobilfunk: Bundesnetzagentur peilt Auktion am 19. März an

    Bonn (dpa) - Für die umstrittene Auktion der 5G-Mobilfunkfrequenzen hat die Bundesnetzagentur einen vorläufigen Termin bekanntgegeben. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Aufbruchstimmung auf dem Mobile World Congress in Barcelona
  • Streit um Unitymedia-Vorgehen bei Kunden-Hotspots vor BGH
  • Muss YouTube Nutzerdaten preisgeben?


  • Wissenschaft

    Japanische Raumsonde «Hayabusa2» auf Asteroiden gelandet

    Tokio (dpa) - Rund 340 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist die japanische Raumsonde «Hayabusa2» erfolgreich auf dem Asteroiden Ryugu gelandet. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Neue Prothesen mit mehr Gefühl
  • Forscher stellen kleinsten Neptunmond vor
  • Ein See in knalligem Pink
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.476,00 +0,46%
    TecDAX 2.616,50 +0,56%
    EUR/USD 1,1335 -0,02%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation