Aktuell
06.03.2018

Großer Auftritt für kleine Autos in Genf

Genf (dpa/tmn) - Genf steht für Glamour: Jedes Jahr trifft sich die PS-Branche im Südwesten der Schweiz, wenn Sport- und Luxusmarken wie Aston Martin, Bentley oder Ferrari dort auf dem Autosalon besonders potente und teure Neuheiten zeigen (Publikumstage: 8. bis 18 März).

Doch wer sucht, findet am Genfer See nicht nur Großes, Schnelles und Teures. Auch einige Kleinwagen debütieren. Drei davon im Überblick:

Skoda hat den Fabia überarbeitet

Wie es mit der Dieseltechnologie weitergeht, weiß momentan keiner so genau. Fest steht aber: Die Kleinwagenkunden bei Skoda müssen künftig ohne einen Selbstzünder auskommen. Denn mit dem Facelift des Fabia setzt die tschechische VW-Tochter fortan ausschließlich auf Benziner.

Die vier Motoren leisten zwischen 44 kW/60 PS und 81 kW/110 PS. Die stärkeren Dreizylinder verfügen über Turboaufladung, Direkteinspritzung und Partikelfilter. Die Topversion lässt sich mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe koppeln. Als Zeitpunkt für den Marktstart nennt Skoda das zweite Halbjahr.

Optisch haben die Tschechen Hand an Front- und Heckschweller angelegt, außerdem bieten sie erstmals LED-Technik für Scheinwerfer und Heckleuchten an. Neue Assistenzsysteme können zum Beispiel beim Spurwechsel oder Ausparken helfen. Im Innenraum gibt es unter anderem ein neu gestaltetes Cockpit. Fürs Infotainment kann gegen Aufpreis ein System mit 6,5-Zoll-Bildschirm an Bord gehen.

Neuer Crossover des Ford Ka+

Optische Retuschen an der Front, neu abgestimmte Vorderachse und neue Motoren: Das sind einige Merkmale der Überarbeitung, die Ford seinem kleinsten Pkw-Modell Ka+ spendiert hat. Der Wagen lässt sich zu Preisen ab 9990 Euro sofort bestellen.

Anders als Skoda setzt Ford auf den Selbstzünder und bietet erstmals einen Diesel im Motorenportfolio des Ka+ an. Dieser 1,5 Liter große Turbomotor ist für 70 kW/95 PS und ein maximales Drehmoment von 215 Newtonmetern (Nm) gut. Neu ist auch ein Dreizylinder, der als 1,2-Liter-Benziner in zwei Stufen mit 51 kW/70 PS und 62/85 kW zur Wahl steht.

Vier Ausstattungsvarianten stehen parat. Eine davon ist neu und macht den Ka+ zum Crossover. So hat er als Active 23 Millimeter mehr Bodenfreiheit und ist etwas länger und breiter als die anderen Versionen. Auch eine Dachreling, rustikalere Karosserieteile und verkleidete Radkästen gehören zum Auftritt des Kleinwagens in SUV-Optik.

Frische Front und mehr Komfort für den Toyota Aygo

Seit vier Jahren ist die zweite Generation des Toyota Aygo auf den Straßen unterwegs, jetzt hat der Hersteller sie überarbeitet. Der Kleinwagen fährt in Genf unter anderem mit einer neu gestalteten Front vor. Weiterentwickelte Ausstattungspakete sowie mehr Komfort unter anderem durch bessere Geräuschdämmung gehören zur Auffrischung. Beim Dreizylinder hat Toyota unter anderem die Leistung leicht auf nun 53 kW/72 PS gesteigert. Gesunken ist nach Herstellerangaben dagegen der Verbrauch - um 0,2 auf 3,9 Liter (CO2-Ausstoß: 90 g/km).



Thema des Tages

Maaßen wird als Staatssekretär für Sicherheit zuständig sein

Berlin (dpa) - Der bisherige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen soll als Staatssekretär im Innenministerium für den Bereich Sicherheit zuständig werden. Das umfasse nicht die Aufsicht über seine alte Behörde, sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch in Berlin. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Nordkorea will Atomanlagen schließen
  • Gipfel-Ergebnisse: Atomstätte, Inspekteure und Olympia
  • Der Verfassungsschutz und seine Aufgaben
  • Computer

    IBM will «Black Box» der Künstlichen Intelligenz lüften

    Berlin (dpa) - IBM will mit einem neuen Software-Werkzeug mehr Transparenz in Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) bringen und damit das Vertrauen in solche Lösungen stärken. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Musks Aktien-Tweet: Strafermittler wollen mehr Informationen
  • Patentstreit von Apple und Qualcomm geht weiter
  • Netzagentur verteidigt Pläne für Mobilfunk-Versteigerung


  • Wissenschaft

    Mikroplastik gelangt über Mücken in Vögel und Fledermäuse

    Reading (dpa) Mikroplastik kann Forschern zufolge über Mücken auch in Vögel, Fledermäuse und Spinnen gelangen. Winzige Kunststoffstückchen, die Mücken als Larven im Wasser geschluckt haben, seien auch noch in erwachsenen, fliegenden Insekten zu finden. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Tuberkulose bleibt tödlichste Infektionskrankheit vor Aids
  • Süchtig nach Likes und Strikes
  • Junge Meeresschildkröten stärker von Plastikmüll bedroht
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.177,00 +0,16%
    TecDAX 2.878,25 -1,01%
    EUR/USD 1,1680 +0,08%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation