Brennpunkte
19.05.2019

Wohnhaus im Allgäu durch Explosion zerstört

Rettenbach am Auerberg (dpa) - Eine gewaltige Explosion hat im Allgäu ein Wohnhaus dem Erdboden gleichgemacht. Drei Menschen wurden nach Polizeiangaben unter den Trümmern verschüttet.

Rettungskräfte bargen am Mittag eine schwer verletzte Frau. Nach zwei weiteren Verschütteten ging die Suche zunächst weiter. Bei den zwei Vermissten handelt es sich nach Informationen der Polizei um den Ehemann der verletzten Frau sowie eines ihrer gemeinsamen Kinder, ein Mädchen. Es wurde damit gerechnet, dass die Suche und die Bergungsarbeiten bis in die späten Abendstunden oder die Nacht andauern könnten. Spürhunde waren im Einsatz.

Zunächst hatte die Polizei befürchtet, dass bei der Explosion des dreistöckigen Gebäudes in einem Wohngebiet im bayerischen Rettenbach am Auerberg sogar sieben Menschen verschüttet sein könnten - denn so viele Menschen waren als wohnhaft in dem Haus gemeldet: Ein kinderloses Paar sowie eine fünfköpfige Familie. Wie sich herausstellte, waren jedoch das kinderlose Paar sowie zwei der Kinder des anderen Ehepaars zum Zeitpunkt des Unglücks - gegen 10.00 Uhr am Vormittag - außer Haus.

Rettungskräfte waren nach der Explosion schnell vor Ort und begannen unter den Trümmern des eingestürzten Zweifamilienhauses mit der Suche nach Überlebenden. Wo einstmals das Haus stand, lag nur noch ein Haufen aus Steinen und Balken. Das Dach des Hauses war bis auf den Boden gestürzt. Insgesamt 340 Retter arbeiteten teilweise mit bloßen Händen bei der Suche nach den Verschütteten.

Die Ursache des Unglücks war am Nachmittag noch unklar. Vermutungen, es könnte sich um eine Gas-Explosion handeln, wurden von der Polizei zunächst nicht bestätigt.



Thema des Tages

DFB-Frauen im Viertelfinale gegen Schweden - USA weiter

Paris/Reims (dpa) - Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft trifft im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft am 29. Juni (18.30 Uhr) in Rennes auf Schweden. »weiter
Lesen Sie auch:
  • «Ulla» macht keine Pause - bis zu 38 Grad
  • Ursachensuche nach Eurofighter-Kollision bei Luftkampfübung
  • Iran-Krise: Sicherheitsrat fordert «maximale Zurückhaltung»
  • Computer

    Facebook schafft Aufsichtsgremium für Hassrede-Bekämpfung

    Berlin (dpa) - Facebook will noch in diesem Sommer ein neues unabhängiges Aufsichtsgremium einrichten, um Hasskommentare konsequenter bekämpfen zu können. Das kündigte Facebook-Sprecher Nick Clegg auf einer Veranstaltung der Hertie School of Governance in Berlin an. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Apple wehrt sich vor EU-Kommission gegen Spotify-Vorwürfe
  • R2-D2 und Terminator prägen Vorstellung von KI
  • Fieser Code? Wenn Algorithmen Vorurteile ausspucken


  • Wissenschaft

    Ausgestorbene Arten wiederbeleben: Geniestreich oder Gefahr?

    Nairobi/Berlin/Cambridge (dpa) - Der Tod des Nashorns Sudan im vergangenen Jahr in Kenia ging um die Welt. Unter den Tieren war der Bulle ein Promi: Sudan war das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn auf der Erde. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Kampf gegen Klimawandel: Jane Goodall setzt auf die Jugend
  • Erste Tiere aus «Wal-Gefängnis» auf dem Weg in Freiheit
  • Ariane-5-Rakete mit zwei Satelliten an Bord gestartet
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.222,50 -0,42%
    TecDAX 2.840,25 -0,42%
    EUR/USD 1,1405 +0,08%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation