Brennpunkte
21.04.2019

Etwa 2000 Ferkel bei Brand in Schweinezuchtanlage gestorben

Klein Wanzleben (dpa) - Rund 2000 Ferkel sind bei einem Brand in einer Schweinezuchtanlage in Sachsen-Anhalt am Ostersonntag gestorben.

Unklar war zunächst, ob die Tiere in der Anlage in Klein Wanzleben verbrannten oder an den Gasen erstickten, wie Enrico Grube vom Polizeirevier Börde sagte. Wegen des Brandes sei es nicht möglich gewesen, Schweine aus den Flammen zu retten.

Gut 100 Feuerwehrleute versuchten seit dem Vormittag über Stunden mit 28 Löschfahrzeugen den Brand zu löschen. Erst am Nachmittag hatten sie die Lage im Griff. In der Nacht sei eine Brandwache im Einsatz, die beobachte, ob wieder Glutnester aufflammten. Zudem sei Technik im Dachstuhl installiert worden, um per Kamera das Geschehen in den Hallen zu beobachten.

Unklar ist nach den Angaben, ob die Brandursache ein technischer Defekt oder menschliches Versagen war. Frühestens Dienstag könnten Brandermittler wieder in die völlig ausgebrannten Ställe. Bis dahin sei es zu gefährlich, sagte Grube.

Die Anlage sei mit neun Ställen für 45.000 bis 70.000 Tiere ausgelegt, habe ein Vertreter des örtlichen Veterinäramtes dem Polizeibeamten vor Ort mitgeteilt. Gehalten werden Mastschweine, Jungsauen, Sauen und Ferkel. Von den Betreibern gab es keine Angaben.



Thema des Tages

Immer mehr Radfahrer sterben bei Verkehrsunfällen

Wiesbaden (dpa) - Auf Deutschlands Straßen leben Fahrradfahrer oft gefährlich. Die Zahl der getöteten Radler hat einen neuen Höchststand erreicht - nicht zuletzt durch den Boom bei Pedelecs. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Johnson ohne Erfolg: Macron will Brexit nicht neu verhandeln
  • Johnsons Europa-Tour und die konstruktive Mehrdeutigkeit
  • Neuneinhalb Jahre Haft für Alaa S. im Chemnitz-Prozess
  • Computer

    Bericht: iPhones bekommen weiteres Ultra-Weitwinkel-Objektiv

    San Francisco (dpa) - Neue Spitzenmodelle des iPhones von Apple sollen im Herbst laut einem Medienbericht ein zusätzliches Ultra-Weitwinkel-Objektiv sowie den Namenszusatz «Pro» bekommen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • TimeRide bietet virtuelle Zeitreise durch geteiltes Berlin
  • Telekom: Schnelles Internet in über 30 Millionen Haushalte
  • Großer Andrang bei Eröffnung der Gamescom


  • Wissenschaft

    WHO will mehr Studien über Mikroplastik im Trinkwasser

    Genf (dpa) - Die Vorkommen von Mikroplastik im Trinkwasser und seine etwaigen gesundheitlichen Auswirkungen müssen nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch viel genauer untersucht werden. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • ISS bekommt neuen Landungssteg für private Raumschiffe
  • Keine neuen Schranken für Elfenbeinhandel
  • Fördert Luftverschmutzung psychische Erkrankungen?
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.770,00 -0,28%
    TecDAX 2.766,50 +1,24%
    EUR/USD 1,1080 -0,08%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation