Brennpunkte
09.02.2018

Zugefrorene Seen nicht betreten

Berlin (dpa) - Die Feuerwehren warnen vor dem Betreten zugefrorener Seen und Gewässer. «Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisflächen zu dünn, es droht Einbruch», erläuterte Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hermann Schreck.

Der Frost der vergangenen Tage garantiere nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig sei. Besonders Kinder ließen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. «Betreten Sie nur freigegebene Eisflächen», mahnte Schreck. Für die Freigabe seien die örtlichen Behörden zuständig.

Insbesondere Kindern sollten die Gefahren erklärt werden, hieß es. Zudem sollten einsame Ausflüge auf das Eis vermieden werden, weil sonst im Notfall keine Hilfe zur Stelle sei. Generell gelte: Wenn es bereits knistert und knackt oder die Eisschicht Risse aufweist, darf die Fläche auf gar keinen Fall mehr betreten werden.

Am Donnerstag hatte im niedersächsischen Buchholz ein zufällig vorbeikommender Spaziergänger einem im Eis eingebrochenen Sechsjährigen das Leben gerettet. Der Junge war auf den vereisten Teich gegangen, um einen dorthin geflogenen Fußball zu holen.



Thema des Tages

Kritik in CDU an Spahn-Vorstoß zu UN-Migrationspakt

Berlin (dpa) - In der Diskussion über den geplanten UN-Migrationspakt stößt Gesundheitsminister Jens Spahn in der CDU auf Kritik mit seinem Vorschlag, über eine deutsche Zustimmung erst noch auf dem Parteitag im Dezember zu diskutieren. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Streit um Brexit-Abkommen: Mays Zukunft scheint ungewiss
  • Kartoffelpreise um mehr als die Hälfte gestiegen
  • Mittlerweile 77 Tote bei Brandkatastrophe in Kalifornien
  • Computer

    Schärfere Auflagen für Netzbetreiber bei 5G-Lizenzen

    Bonn (dpa) - Bei der Lizenzvergabe für den zukünftigen schnellen Mobilfunk-Standard 5G zeichnen sich härtere Anforderungen an Netzbetreiber ab. Die Vorgaben gehen aber nicht so weit, wie aus der Politik gefordert. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • «Krypto-Kater»: Bitcoin-Flaute lässt Aktie von Nvidia fallen
  • Facebook-Chef: Wusste nichts von Kampagne gegen Kritiker
  • Dell will für Börsennotierung tiefer in die Tasche greifen


  • Wissenschaft

    Rätsel gelöst: So entsteht die Würfel-Kacke von Wombats

    Atlanta (dpa) - Schöner Mist: Wissenschaftler haben herausgefunden, wie Wombats ihren würfelförmigen Kot produzieren. Die molligen Beuteltiere mit den kurzen Füßen setzen dafür ihre unterschiedlich elastischen und beweglichen Darmwände ein. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Sternschnuppen der Leoniden kommen
  • Frühgeborene: Der Start ins Leben gelingt immer besser
  • Wie lange wird es die ISS noch geben?
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.403,00 +0,55%
    TecDAX 2.595,50 +1,01%
    EUR/USD 1,1416 -0,02%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation