Brennpunkte
21.03.2017

McAllister: Großbritannien ist eher «uneiniges Königreich»

Berlin (dpa) - Der britischen Gesellschaft droht nach Ansicht des CDU-Europapolitikers David McAllister eine zunehmende Spaltung. «Das Vereinigte Königreich erinnert momentan eher an ein uneiniges Königreich», sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Neun Monate nach dem Brexit-Votum will Großbritannien am 29. März die EU-Austrittserklärung abgeben. Die Schotten sollen deshalb nach dem Willen ihrer Regierungschefin Nicola Sturgeon erneut über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen, an diesem Dienstag beginnen die Beratungen im Parlament in Edinburgh.

Nach dem ersten schottischen Unabhängigkeitsreferendum 2014 habe vor allem der Wahlkampf für das britische EU-Referendum im Juni vergangenen Jahres tiefe Gräben gerissen. Der Politiker mit schottischen Wurzeln erwartet bei den Brexit-Verhandlungen eine klare Linie der EU.

So müssten die Rechte der über drei Millionen EU-Bürger, die im Vereinigten Königreich leben, in ihrer jetzigen Form garantiert werden, verlangte McAllister. «Darauf werden wir bestehen - auch im Interesse der 180 000 EU-Bürger, die in Schottland leben.» Nebenverhandlungen zwischen Brüssel und Edinburgh werde es jedoch nicht geben.



Thema des Tages

Rekordverlust für GroKo-Parteien - AfD wird Dritter

Berlin (dpa) - Der steile Aufschwung der Rechtspopulisten bei der Bundestagswahl beschert der deutschen Politik eine historische Zeitenwende. »weiter
Lesen Sie auch:
  • AfD-Gegner demonstrieren in Großstädten
  • Stunde Null für die SPD
  • Wahlbeteiligung weiter im Aufwind
  • Computer

    Start-up-Festival Bits & Pretzels lockt auch große Konzerne

    München (dpa) - Start-ups bringen frischen Wind in die deutsche Wirtschaft - davon wollen auch etablierte Konzerne profitieren. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • BGH schränkt Haftung von Suchmaschinen weiter ein
  • BGH schränkt Haftung von Suchmaschinen weiter ein
  • Tech-Konzerne im Visier bei Attacke über Software CCleaner


  • Wissenschaft

    Forscher: «Cassini» lieferte Vielfalt an neuen Ergebnissen

    Riga (dpa) - Mit der Saturn-Mission der Raumsonde «Cassini» ist für den deutschen Forscher Sascha Kempf auch eine Epoche zu Ende gegangen. «Cassini ist die letzte wirkliche Erkundungsmission gewesen - eine Mission, die an einen Ort geschickt wurde, über den man so gut wie gar nichts wusste.» »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Wasserläufer gab es schon zu Dino-Zeiten
  • Eine Milliarde Jahre junge Diamanten
  • Sonneneruption begleitete dramatischen Kometenbesuch am Mars
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.610,00 +0,14%
    TecDAX 2.404,25 +0,15%
    EUR/USD 1,1909 -0,33%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation