Überblick
17.06.2019

Das bringt der Tag bei der Frauenfußball-WM

Montpellier (dpa) - Trotz der gesicherten Qualifikation für das Achtelfinale will die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft im letzten Gruppenspiel voll auf Sieg spielen.

Südafrika heißt der Gegner heute um 18.00 Uhr (ARD und DAZN) in Montpellier. Bereits ein Unentschieden würde sicher reichen, um die Gruppe als Tabellenführer zu beenden und ein frühes K.o.-Duell mit den starken USA zu vermeiden.

«Ganz klar ist unser Ziel, mit drei Punkten und einem Sieg vom Platz zu gehen», kündigte die Bundestrainerin an. Dennoch stellte sie personelle Änderungen in Aussicht. «Natürlich gibt es diese Überlegungen. Wir werden viele Faktoren mit einfließen lasen», sagte Voss-Tecklenburg.

Davon profitieren könnte auch Linda Dallmann. Die Essenerin ist neben Johanna Elsig, Leonie Maier und Turid Knaak eine der vier Feldspielerinnen im deutschen Team, die bei dieser WM noch ohne Einsatz sind. Sie sehe sich aber weniger als Ersatz-, sondern vielmehr als «Ergänzungsspielerin», sagte die 24-Jährige. «Es gibt ganz viele Sachen, mit denen wir die Mannschaft unterstützen können.»

Wann Spielmacherin Dzsenifer Marozsan nach ihrem im ersten Spiel gegen China erlittenen Zehenbruch wieder zur Verfügung steht, ist dagegen offen. «Wir schauen da jeden Tag», sagte die Bundestrainerin. «Dzseni macht jetzt die ersten kleinen Versuche Richtung Ball, ist aber sicher noch ein ganzes Stück davon entfernt, um über eine Spielfähigkeit nachzudenken.»

Was passiert sonst noch?

Zeitgleich mit der Partie Deutschland gegen Südafrika spielt in Le Havre Spanien gegen China. Beide Teams in der Gruppe B haben ihre Partien gegen Südafrika gewonnen und gegen Deutschland verloren. Die siegreiche Mannschaft würde sicher ins Achtelfinale einziehen.

Am Abend (21.00 Uhr) finden die letzten beiden Begegnungen der Gruppe A statt. Gastgeber Frankreich, das schon für die nächste Runde qualifiziert ist, tritt in Rennes gegen Nigeria an. In Reims spielen das bislang sieglose Südkorea und Norwegen (ein Sieg) gegeneinander.



Thema des Tages

Frühere Gesundheitsnotlagen: Zika, Polio, Schweinegrippe

Genf (dpa) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft den
Internationalen Gesundheitsnotstand aus, wenn eine Seuche mehrere Länder bedroht und eine koordinierte internationale Antwort erforderlich ist. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Seehofer: Keine schnelle Einigung zur Flüchtlings-Verteilung
  • Terrorverdacht: Razzien gegen islamistische Gefährder in NRW
  • Vor Klimakabinetts-Sitzung: Schulze will teurere Flüge
  • Computer

    Große Wirtschaftsmächte warnen vor Facebook-Geld Libra

    Chantilly (dpa) - Deutschland, Frankreich, die USA und andere große Wirtschaftsmächte warnen vor einer digitalen Währung des Internetriesen Facebook. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Schwieriger Kampf gegen gefälschte Online-Bewertungen
  • Gamescom in Köln mit erweiterter Fläche
  • Jameda setzt auf Boom bei Online-Sprechstunden


  • Wissenschaft

    Beide Blutdruck-Werte können Krankheitsrisiko anzeigen

    Oakland (dpa) - Beide Blutdruck-Messwerte können ein erhöhtes Risiko für Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall anzeigen. Eine US-amerikanische Studie zeigt, dass nicht nur ein erhöhter Wert des oberen, systolischen Blutdrucks auf ein erhöhtes Krankheitsrisiko hinweist. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Kein massiver Asteroideneinschlag - «2006QV89» fliegt vorbei
  • Blutspende für Bello und Mieze
  • Ebola-Fall in Großstadt Goma festgestellt
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.238,50 -0,83%
    TecDAX 2.840,25 -1,27%
    EUR/USD 1,1238 +0,09%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation