Überblick
12.08.2017

Schröder könnte in Vorstand von Rosneft rücken

Moskau (dpa) - Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) könnte in den Vorstand des größten russischen Ölkonzerns Rosneft gewählt werden.

Es gebe insgesamt sieben Kandidaten für den Posten eines «unabhängigen Direktors» des teilstaatlichen Unternehmens, darunter Schröder, hieß es in einem Dekret des russischen Regierungschefs Dmitri Medwedew am Freitagabend. Das Dokument wurde auf der Homepage der Regierung veröffentlicht. Auf der Liste stehen auch Energieminister Alexander Nowak sowie Rosneft-Chef Igor Setschin, der als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin gilt.

Nach Angaben der russischen Wirtschaftszeitung RBK soll die Wahl am 29. September stattfinden. Zudem soll der Vorstand demnach von neun auf elf Mitglieder vergrößert werden.

Schröder ist seit 2005 Vorsitzender des Aktionärsausschusses beim Betreiber der Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream. Der 73-Jährige pflegt eine freundschaftliche Beziehung zu Kremlchef Putin.



Thema des Tages

RB Leipzig feiert ersten Champions-League-Sieg

Leipzig (dpa) - RB Leipzig hat drei Tage nach dem Spektakel von Dortmund mit einem weiteren furiosen Auftritt den ersten Sieg in der Champions League gefeiert und die Chancen auf die K.o.-Runde erhöht. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Experten warnen vor «Hysterie» um WLAN-Sicherheitslücke
  • Wagenknecht und Bartsch gewinnen Machtprobe bei den Linken
  • Terrormiliz IS verliert inoffizielle Hauptstadt Al-Rakka
  • Computer

    Experten warnen vor «Hysterie» um WLAN-Sicherheitslücke

    Berlin (dpa) - Die Sicherheitslücke im WLAN-Protokoll WPA2 hebelt nach Einschätzung von Experten nicht sämtliche Verschlüsselungsverfahren in einem Netzwerk aus. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Huawei setzt mit «Mate 10 Pro» zur Aufholjagd an
  • Die Milliarden-Schlacht um die Streaming-Krone
  • Instagram ändert Nutzungsregeln


  • Wissenschaft

    Ausstellung über Klima und Evolution in Halle

    Halle (dpa) - Drei Höhlenlöwen jagen ein Mammut und ihr Junges - diese Szene mit den lebensecht erscheinenden Tieren ist beim Landesmuseum Halle in Sachsen-Anhalt aufgebaut worden. Sie ist Teil der Sonderausstellung «Klimagewalten - Treibende Kraft der Evolution» vom 30. November 2017 bis 21. Mai 2018. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Chinesisches Raumlabor stürzt ab: Warnung vor Trümmern
  • Gravitationswellen kollidierender Neutronensterne erfasst
  • Regelmäßiges Blutspenden kann gesundheitsfördernd sein
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 13.012,50 +0,13%
    TecDAX 2.519,25 +0,21%
    EUR/USD 1,1770 +0,03%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation