Die Männer der SGH2Ku in der 3. Liga
18.03.2015

Angebot der SG H2Ku hat "genau gepasst"

Handballszene: Der 18-jährige Linus Mathes wird als Nachfolger von Markus Eipperle verpflichtet

ZoomWill in der dritten Liga Spielpraxis sammeln: Torwarttalent Linus Mathes wechselt ins Gäu GB-Foto (Archiv): Wolf

Anfang dieser Woche war der Vertrag unter Dach und Fach. Drittligist SG H2Ku Herrenberg verpflichtet den 18-jährigen Linus Mathes von der SG BBM Bietigheim als Nachfolge-Keeper für den scheidenden Markus Eipperle.

An Kraft zulegen - Zum Saisonende hört der langjährige SG-Torwart Markus Eipperle (33) auf, dies hat er bereits im Januar bekanntgegeben. Seither lief die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. Und da die SG H2Ku Herrenberg in der Vergangenheit mit routinierten und älteren Keepern gesegnet war, überrascht die Personalie ein wenig. Denn zum mit 24 Jahren jungen Marco Azevedo Marques gesellt sich mit Linus Mathes ein noch jüngerer Schlussmann. Der aus Nordheim (bei Heilbronn) stammende Mathes spielt noch in der A-Jugend des Württemberg-Oberligisten SG BBM Bietigheim und hatte in diesem Jahr auch schon Aktiven-Einsätze im Württembergliga-Team des Bundesligisten. Über seine Tätigkeit als HVW-Landesauswahltrainer hat SG-Coach Nico Kiener den Werdegang von Linus Mathes aufmerksam verfolgt: "Wir waren öfters zusammen, da er im männlichen Kader des 96er- und 97er-Jahrgangs die gleichen Lehrgänge hatte, wie ich mit der weiblichen HVW-Auswahl." Als die SG H2Ku an ihn herantrat, hatte sich Linus Mathes nach eigener Aussage auch schon entschieden, einen neuen Club zu suchen: "Ich war mit meinem A-Jugendtrainer Severin Englmann und den Verantwortlichen schon in Gesprächen und darin übereingekommen, dass ich einen Drittligaverein für die Spielpraxis suchen soll." Denn Bietigheim hat großes Interesse am 1,96 Meter großen Torwarttalent. Doch es ist äußerst selten, dass ein so junger Keeper ausreichend Spielzeit in der Bundes- oder zweiten Liga bekommt. Mathes: "Als die SG anfragte, hat das genau gepasst." Nach zwei Trainingseinheiten wurde aus der Absichtserklärung, ins Gäu zu wechseln, mehr. Schließlich einigten sich die beiden Clubs. Nico Kiener: "Wir haben das Erstspielrecht, aber einmal in der Woche wird er in Bietigheim mittrainieren." Der SG-Trainer hält große Stücke auf das Torwarttalent: "Da er großgewachsen ist, verfügt er über eine enorme Reichweite. Er hat eine sehr gute Technik, ist relativ schlank und muss sicherlich noch an Kraft zulegen." Nach absolviertem Abitur wird sich Mathes um einen Studienplatz in Stuttgart bemühen, derzeit ist er schon auf Wohnungssuche. Schon von frühester Kindheit an ist Linus Mathes im Tor gestanden: "Mein Vater war auch schon Torwart und für mich hat es eigentlich nie was anderes gegeben." Über Nordheim, Lauffen und Flein ist er im zweiten B-Jugendjahr bei der SG BBM Bietigheim gelandet. Das von Severin Englmann trainierte Team schloss die Hallenrunde in der Württemberg-Oberliga mit einem dritten Platz ab.

Tiefe Einblicke - Ein nervenaufreibendes Spiel lieferte sich Drittligist SG H2Ku Herrenberg am vergangenen Samstag beim 21:19-Sieg gegen die SG Köndringen/Teningen. Hautnah dabei war am Rande des Spiels ein erlauchter Kreis von Sponsoren, Förderern und Ehrenamtlichen der SG. Fand doch das alljährliche Sponsorentreffen nicht in den Räumlichkeiten eines ausgesuchten Sponsors statt, sondern in der Markweghalle. SG-Pressewart Peter Gebhardt hatte die Idee, den Handballgönnern, mit Anhang waren rund 50 Personen gekommen, vorzuführen, wie eine Trainingswoche und vor allem die Spielvorbereitung abläuft. Dazu hatte Gebhardt zu Beginn des Treffens einen rund dreiminütigen Trailer zusammengeschnitten, der alle vier Trainingseinheiten beleuchtete. Moderiert wurde der Abend von Peter Kiener und Kai Wohlbold, den sportlichen Leitern der ersten Mannschaft. Damit nicht genug: Mannschaftsbetreuer Michael Elsner filmte mit einer Videokamera die letzte rund acht- bis zehnminütige Vorbesprechung auf das Spiel in der Kabine, bevor die Akteure sich ans Aufwärmen machen. Kai Wohlbold: "Da wird die Mannschaft nochmal vom Trainer gepusht. Es werden die fünf, sechs wichtigsten Punkte nochmal benannt, an denen in der Spielvorbereitung unter der Woche gearbeitet wurde." Die Ansprache wurde mittels USB-Stick flugs in den Nebenraum des Foyers transportiert und die Sponsoren erhielten wenige Minuten vor dem Anpfiff einen tiefen Einblick. Konnten so nachvollziehen, warum man gegen die Schlagwürfe der Könd-
ringer Daniel Warmuth oder Martin Hirling heraustreten musste oder Kreisläufer Chris Berchtenbreiter keinen Raum geben durfte. Wohlbold: "Die Sponsoren haben weitaus mehr gewusst als der normale Zuschauer." Also mittendrin - statt nur dabei. ANDREAS GAUSS

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