«Es gibt ein spannungsreiches Programm zwischen klassischer und zeitgenössischer Musik», sagte Intendant Jossi Wieler am Montag bei der Präsentation des 27 Konzerte umfassenden Spielplans ab Herbst. Die Zuhörer erwarte eine «Mischung zwischen eher unbekannten Stücken und dem großem Repertoire» eines klassischen Orchesters, sagte der neue Generalmusikdirektor Sylvain Cambreling. Mit Werken rund um die Themen Schöpfung und Zerstörung wollen die Macher zudem an den Brand und die Wiedereröffnung des Staatstheaters vor 100 Jahren erinnern.«Das russische Repertoire ist unterrepräsentiert», begründete Dramaturg Sergio Morabito einen der Schwerpunkte, der sich auch im Opernprogramm mit zwei Premieren und den kommenden Spielzeiten wiederfinden werde. Unter anderem spielt das Staatsorchester von Edison Denisov ein Saxophonkonzert sowie zwei Liederzyklen als Teil der Liedkonzertreihe, für die die Kooperation mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie fortgesetzt wurde.
Mozart und die Wiener Klassik hingegen seien laut Cambreling «entscheidend für die Spielkultur», sie zählen zu den Höhepunkten der sieben Kammerkonzerte. Er gibt seinen Einstand beim Eröffnungskonzert am 30. September als Höhepunkt der 100-Jahrfeier des Littmannbaus.