Nachrichten

Tagesthema
Brennpunkte
Politik
Ticker
Wirtschaft
Computer
Wissenschaft
Börse
Wetter
Archiv

Sportsline

Topnews
Fußball
Motorsport
Tennis
Radsport
Leichtathletik
US-Sport
Funsport
Eishockey
Handball
Basketball
Boxen
Sportmix
Service

Serviceline

Computer + Multimedia
Technik + Neue Medien
Auto + Verkehr
Geld + Recht
Beruf + Bildung
Bauen + Wohnen
Frau + Familie
Garten + Umwelt
Gesundheit
Ernährung
Jugend
Lifestyle + Mode
Reisen + Tourismus

Starline

Buch
Fernsehen
Film
Kultur
Leben
Leute
Musik

Sidebar

Netscape 6
Opera 6
Mozilla

 
   
Auto und Verkehr
 
       
       
   

Umwege sind tabu: Im Taxi ist der Kunde König

Von Christoph Walter, dpa

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Auf den Sitzen klebt Schmutz, und das Auto stinkt nach Zigaretten: Manchmal wünscht man sich, man wäre in ein anderes Taxi gestiegen. Was muss sich ein Taxikunde eigentlich gefallen lassen? Experten klären über die Fahrgastrechte auf.

Im Taxi ist der Kunde König «Mit einem Taxi nach Paris» sang 1984 die Hamburger Popgruppe Felix de Luxe. Eine romantische Idee, doch für solch einen Trip muss sich erst einmal ein Fahrer finden. Denn einfordern können Kunden diese Tour nicht. Dafür haben Fahrgäste eine Reihe anderer Rechte, die hier erläutert werden:

Müssen Fahrgäste am Taxistand den Wagen ganz vorne nehmen?

Nein, sie haben freie Wahl. «Hier greift der Grundsatz der Vertragsfreiheit», erklärt Thomas Grätz, Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands. Wer also lieber in eine Mercedes E-Klasse als in eine B-Klasse einsteigen will, muss keine Rücksicht auf die Reihenfolge in der Taxischlange nehmen.

Müssen Kunden ein Ekel-Taxi akzeptieren?

Ein Fahrzeug, das innen schmutzig ist oder nach Zigaretten riecht, dürfen Kunden ablehnen. Die Anfahrtspauschale muss dann nicht bezahlt werden. Wer den Zustand eines Taxis aber erst nach der Abfahrt beanstandet, muss die Zeche bis zu der Stelle zahlen, an der er sich absetzen lässt. Seit 2008 gilt laut Grätz in deutschen Taxen ein striktes Rauchverbot. Das heißt, der Fahrer darf auch in Pausen nicht im Wagen qualmen.

Können Fahrgäste auf extrem kurze oder lange Touren bestehen?

Kurzstrecken dürfen Taxifahrer nicht ablehnen, selbst wenn es nur zum Bäcker gehen soll. Bei langen Touren sieht es anders aus: «Über sein Pflichtfahrgebiet hinaus, das jeweils in der örtlichen Taxiordnung festgelegt ist und mindestens bis an die Stadtgrenze reicht, darf ein Taxifahrer frei entscheiden, ob er eine Tour annimmt», erklärt die Anwältin Daniela Mielchen aus Hamburg. «Mit einem Taxi nach Paris - da muss der Fahrer nicht mitspielen.»

Sind Umwege zum Fahrtziel erlaubt?

Nein, der Fahrer muss das Wunschziel des Kunden immer auf dem kürzesten Weg ansteuern. Für Umwege, etwa um eine Baustelle zu umfahren, benötigt er die Zustimmung des Fahrgastes, erläutert Grätz. Bemerkt der Kunde eine unerwünschte Extratour, sollte er später unter Vorlage der Ordnungsnummer und einer Quittung mit Start- und Zielvermerk Anzeige erstatten. Weicht der gezahlte Betrag deutlich vom Regeltarif für die Tour ab, gibt es womöglich Geld zurück.

Darf man Bleifuß-Taxifahrer zur Räson bringen?

Im Taxi ist der Kunde König: Er bestimmt, wie das Auto wohin fährt, ob das Radio läuft oder die Fenster geöffnet werden. Auch wenn der Fahrer über andere Verkehrsteilnehmer flucht, kann man ihn bitten, das zu unterlassen - und er hat sich daran zu halten. Hat ein Passagier das Gefühl, dass der Taxifahrer zu schnell unterwegs ist, sollte er diesen unbedingt auffordern, vom Gas zu gehen, rät die ADAC-Juristin Silvia Schattenkirchner. Stoße man damit auf taube Ohren, sei das ein triftiger Grund für eine Anzeige bei der Taxizentrale oder dem städtischen Ordnungsamt.

Wo kann man sich über einen Taxifahrer beschweren?

«Unzufriedene Fahrgäste können sich direkt beim Taxiunternehmen, der Taxizentrale oder der städtischen Ordnungsbehörde beschweren», sagt Mielchen. Dafür sollte man die Ordnungsnummer kennen, die auf einem gelben Aufkleber rechts in der Fahrzeugheckscheibe steht. Als Beleg für die Fahrt werde eine Quittung benötigt.

Dürfen Hunde im Taxi mitfahren?

Grundsätzlich ja, denn es besteht eine allgemeine Mitnahmepflicht für Tiere. «Wenn der Fahrer aber eine Allergie oder Angst vor einem Hund hat, darf er ablehnen», erklärt Grätz. Dann müsse er aber einen Kollegen anfordern, der die Fahrt übernimmt.

Wie viel Wechselgeld muss ein Taxifahrer bereithalten?

Einige Taxiordnungen der Städte und Landkreise sehen laut Schattenkirchner vor, dass der Fahrer mindestens auf 50-Euro-Scheine, in einigen Fällen auch auf 100-Euro-Noten herausgeben können muss. Will ein Kunde mit einem 200-Euro-Schein bezahlen, sollte er das vorher mit dem Fahrer abklären. Hat ein Taxifahrer zu wenig Wechselgeld dabei, muss er notfalls zu einer Bank oder Tankstelle fahren, um zu wechseln. Die Extratour darf er Kunden nicht berechnen.


 
       
     
     
  [© pipeline]
 
 
Übersicht Auto und Verkehr


  Aktuell

 Mercedes E-Klasse Hybrid kommt als Limousine und Kombi

 Audi macht den A6 Avant fit fürs Gelände

 Peugeot plant weitere Versionen des 208

 Ohne Stau und Stress: Gut vorbereitet in den Osterurlaub

 ADAC zu Spritpreisen: Morgens wird abkassiert

 Auch A8 Hybrid startet im Mai ab 77 700 Euro

 Subaru BRZ kommt nach den Sommerferien

 Viele Unfälle an Zebrastreifen - ACE mahnt zu Vorsicht

 Toyota frischt den Prius auf

 Mängel an Autos nehmen zu

 Mitfahrservice flinc ab April in DriveNow-Mietwagen

 Umstellung auf Sommerzeit begünstigt Wildunfälle

 Carsharing und Mitfahren: Teilen macht Autofahren günstiger

 Extraausstattung und Sonderpreise: Neues aus der Autowelt

 Umfrage: Jeder Vierte spart bei Fahrten und Flügen

 Mehr Eleganz und Effizienz: Mercedes frischt den GLK auf

 Versicherung über verlorene Autoschlüssel informieren

 Oldtimergeschäft brummt - Techno-Classica ausgebucht

 Preisabsprachen an der Tanke - Tipps zum Spritsparen

 Neuer Volvo V40 kostet ab 24 680 Euro

 Aufgefrischter Seat Ibiza startet zum alten Preis

 Tipps für sicheres Radfahren

 

  Aus zweiter Hand

 Ford Fusion: Auslaufender Lückenfüller mit Qualitäten

 Skoda Superb: Vorzeige-Limousine aus Tschechien

 Honda Accord: Unpopulärer Musterknabe aus Japan

 Ein zuverlässiger Riese - Der Audi Q7

 Renault Espace: Viel Raum für Passagiere und Mängel

 Von Anfang an zuverlässig - Der BMW X3

 Mercedes Vito und V-Klasse als Gebrauchtwagen

 Der Kia Rio im Gebrauchtwagen-Check

 Antaras Allrad-Ahn: Opel Frontera als Gebrauchter

 Zuverlässig: Fiat Panda als Gebrauchtwagen

 Der Honda Civic als Gebrauchter

 Van mit Macken: Ford Galaxy als Gebrauchter

 Seat Leon: Sportlicher Spanier mit gereifter Technik

 

  Berichte

 Leasing-Rückläufer sind günstige Gebrauchte

 Eine Herausforderung - Batterietechnik in E-Autos

 Das schwierige Comeback des Strand-Buggy

 Stadt-Radler mit Rückenwind: Das Faltrad ist zurück

 Porsche Boxster S: Traumwagen für kurvige Landstraßen

 Strom ohne Strippen: Laden Elektroautos bald kabellos?

 Hohe Hürden beim Import exotischer Autos

 Automatik- und Doppelkupplungsgetriebe im Vergleich

 BMW M550d: Ein Sportler auf Sparflamme

 VW Passat Alltrack: Ein Kombi für die Buckelpiste

 Schön schräg - Die Auswahl an SUV-Coupés wächst

 Umwege sind tabu: Im Taxi ist der Kunde König

 Autosalon: Pfiffige Erfindungen für unterwegs

 Konkurrenz für den Golf: Neue Kompaktautos in Genf

 Mercedes ML 63 AMG: Bulldozer auf der Überholspur

 Gepflegter PS-Wahnsinn: Supersportwagen in Genf

 Kfz-Schiedsstellen schlichten Streit mit Werkstätten

 Comeback für Motorrad-Legende «Horex»

 Ein Lebensretter wird 60 - Die Knautschzone im Auto

 Flitzer oder Transporter: Auto verändert seine Form

 Nissan Juke-R: Flink wie eine Flipperkugel

 Digitale Verkehrserziehung auf dem Vormarsch

 By-Wire-Technologie fürs Auto ist im Kommen

 Sprachsteuerung macht das Auto hörig

 VW e-Up: Wegbereiter für den Elektro-Golf

 Erdgasautos schonen Portemonnaie und Umwelt

 Leinwandhelden auf vier Rädern: Berühmte Filmautos

 Fisker Karma: Luxus ohne Laster

 Mini Roadster: Der kleine Wirbelwind

 Fiat Panda: Comeback der «tollen Kiste»

 Kia Optima: Passat-Konkurrenz aus Korea

 Mazda CX-5 - Sportlich, leicht und sparsam

 Honda Civic: Die Raumkapsel probt den Neustart

 Citroën DS5 Hybrid4: Avantgardist auf Sparflamme

 Renault Fluence Z.E.: Der Familienstromer

 Subaru XV: Für das alltägliche Abenteuer

 Porsche 911 Carrera S: Die Mutter aller Sportwagen

 BMW M5: Ein Bolide fürs Business

 Chevrolet Camaro Cabrio: US-Feeling in Deutschland

 Opel Astra GTC: Mit Sportsgeist gegen die Konkurrenz

 Bentley Continental GTC: Eine Yacht auf Rädern

 

  Auto Abc

 Zahnriemen oder Steuerkette - Wo liegt der Unterschied?

 Wann ist beim Tuning eine technische Abnahme nötig?

 Können bestimmte Autofarben das Unfallrisiko senken?

 Wozu ist die Abgasrückführung gut?

 Was erlaubt der Grünpfeil an Ampeln?

 Warum kippt ein fahrendes Motorrad nicht um?

 Ist eine Unterbodenbeleuchtung am Auto erlaubt?

 Wie viel Reservesprit darf man im Auto mitnehmen?

 Warum leuchten einzelne Scheinwerfer auf?

 Lässt sich eine Rückfahrkamera nachrüsten?

 

  Liebhaber Autos

 Sportsgeist gegen die Spießigkeit - 40 Jahre 5er BMW

 Als Karo Trumpf war: Der Messerschmitt Kabinenroller

 Mercedes SL - Seit 60 Jahren sportlich und leicht

 Der Willys MB war der erste Jeep der Welt

 Luftgekühlt und windschnittig: Historische «Tatras»

 Der erste Diesel-Pkw der Welt: Mercedes 260 D

 



Tagesthema | Wissenschaft | Brennpunkte | Wirtschaft | Computer | Politik | Sport | Wetter | Homepage