Hückeswagen
Donnerstag, der 23. Mai 2013


50 Zuhörer forderten vehement Zugaben

Im Hückeswagener Heimatmuseum begeisterte das "Hahnentor Trio Köln". Dabei spielten sie eher weniger bekannte Komponisten.

Aus dem Heimatmuseum erklang am Samstagabend die Musik des Ensembles "Hahnentor Trio Köln". "Musik des 19. und 20. Jahrhunderts" war der Titel ihres Konzertes.

Das Konzert erfreute sich eines guten Besuchs mit geschätzten 50 Zuhörern. Das Trio setzt sich zusammen aus Ulrike Warnecke (Klarinette), Beate Starken (Cello) und Monika Böhmer (Klavier).

Die gebürtigen Rheinländerinnen stehen in dem Ruf, ein fantasievolles und kontrastreiches Programm zu bieten. So auch am Samstag im Hückeswagener Heimatmuseum. Stimmungsvoll beteten sie ihr internationales und romantisch angehauchtes Programm in das Ambiente des Schlosses und des Heimatmuseums.

"Uns wird oft nachgesagt, dass wir im positiven Sinne etwas Besonderes in der klassischen Kammermusik sind", sagte Ulrike Warnecke . Dazu ihre Kollegin Monika Böhmer: "Die Variationsmöglichkeiten mit den Klängen der Instrumente ist enorm. Das ergibt eine besondere Note." Alle drei Musikerinnen studierten Musik in Köln. Des Weiteren zählen zu ihren Referenzen eine langjährige Konzerterfahrung in verschiedensten Kammermusikformationen.

Das stimmungsvoll durch Moderationen begleitete Konzert wurde durch eine kurze Pause in zwei Blöcke geteilt. In der Pause gab es für die Besucher eine kleine Auswahl an Getränken. Die Moderationen zwischendurch gaben zusätzliches Hintergrundwissen und dem ganzen eine noch persönlichere Note.

"Wir bemühen uns, im neuen Programm, nicht immer nur die Größen der klassischen Musik wie Beethoven und Wagner zu spielen. Vielmehr ist es unseres persönliches Interesse einige weniger bekannte beziehungsweise seltener gespielte Komponisten zu präsentieren und zu spielen," so die Musikerinnen. So gab es am Samstagabend unter anderem Stücke von Nino Rota, John Rutter, Frank Bridge und Max Bruch.

Der außergewöhnliche Name der Gruppe "Hahnentor Trio Köln" ist, wie es sich bereits vermuten lässt, angelehnt an das Kölner Stadttor. Den dieses stehe, aufgrund seiner Geschichte, stellvertretend und symbolisch für die Pflege der spezifischen rheinischen Musikkultur.

Am Schluss wurde das Trio von seinem Hückeswagener Publikum zu zwei Zugaben aufgefordert. Was wohl den positiven Eindruck der Zuhörer, der ohnehin während des Konzertes bereits aufkam, nochmals bestätigte.

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