Remscheid
Sonntag, der 19. Mai 2013


Neues Zuhause für 14 Pferde

Gestern feierten Mitglieder der Reitanlage, Handwerker und Freunde Richtfest. 1400 Quadratmeter mehr Platz haben die Reiter durch den Neubau.

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Der Stahlbau ist fertig, das Dach liegt auf, die Stallgasse ist sichtbar und nächste Woche kommt die Bande. Aller Grund zur Freude für Vorstand und Mitglieder der Reitanlage Buscher Hof.

Die Stallungen sind
noch nicht fertig

Zum Richtfest stießen sie auf die 1400 Quadratmeter fassende (die schon bestehende fasst 1000 Quadratmeter) neue Reithalle an. "Alles lag bisher im Zeitrahmen", freute sich der zweite Vorsitzende Claus-Jürgen Busatis. Er und die anderen Vorstandsmitglieder hoffen nun, dass es auch weiter so geht. Noch sind die Stallungen nicht fertig - und das für die Pferde besonders schonende Vlies-Sand-Gemisch für den Boden ist noch nicht aufgelegt.

280 000 Euro kostet das Projekt. Zum Teil wird es aus Landesmitteln finanziert, einen anderen Teil übernimmt die Volksbank. "Dafür sind wir sehr dankbar, denn als Verein könnten wir diese Summe niemals stemmen", sagt Claus-Jürgen Busatis.

Vierzehn Pferden sollen die neuen Stallungen, die in den nächsten Wochen fertig werden sollen, ein neues Zuhause bieten. "Neun haben wir schon vermietet", freut sich Busatis. Das bedeutet für den Verein auch neun neue Mitglieder. "Über Nachwuchssorgen können wir uns nicht beschweren", sagt der Hobby-Reiter. Bis Ende Mai sollen die Arbeiten noch dauern. "Sofern die Witterung mitspielt", räumt Claus-Jürgen Busatis ein.

Die Remscheider Reitertage, an denen traditionell Jahr für Jahr viele begeisterte Reiter aus dem nahen und ferneren Umland teilnehmen, können aufgrund der Bauarbeiten dieses Jahr nicht am Buscher Hof stattfinden. "Wir können das Turnier nicht auf einer Baustelle anbieten", bittet Busatis um Verständnis. 2013 soll es damit schließlich weitergehen.

Erstmal freuen wir uns jetzt, dass wir eine neue moderne Anlage bekommen haben und damit eine ganze Menge mehr Platz für unsere Reiter und die, die es noch werden wollen", sagt Busatis. Das Dach habe man schließlich schonmal über dem Kopf. "Und beim Rest hoffen wir einfach, dass es ganz schnell geht."

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