Lokalsport
Sonntag, der 26. Mai 2013


ROLLHOCKEY: Verlegung auf Sonntag nicht ideal für IGR

(mi). Seit über drei Monaten ist Rollhockey-Zweitligist VfL Hüls ohne Pflichtspiel. Seinen letzten Auftritt hatte das Team am 19. November beim 4:2-Sieg gegen I.S.O. Remscheid.

Am Sonntag (17 Uhr, Rundsporthalle Hagenstr. 28 in Marl) geht es für die Chemiestädter endlich weiter - wieder gegen Remscheid, diesmal gegen den Erstligisten IGR. Im DRIV-Pokal.

Größtes Problem für Klaus Rupsch, den langjährigen Torwart des RSC Cronenberg und jetzigen Trainer und Abteilungsleiter des VfL, ist das Fehlen jeglicher Wettkampfpraxis. "Da sind wir natürlich klar im Nachteil", stellt er treffend fest. Mit Spielern, die allesamt aus der eigenen Jugend kommen und irgendwann wieder erstklassig werden sollen. "Unser Durchschnittsalter liegt unter 19 Jahren", erklärt Rupsch stolz und fügt hinzu: "Da zählt in solchen Spielen wie jetzt gegen Remscheid in erster Linie der Lerneffekt."

Auch wenn er auf Spieler der zweiten Mannschaft zurück greifen muss, ist IGR-Trainer Marcell Wienberg zuversichtlich, das Viertelfinale zu erreichen. "Wir sind Favorit und müssen das Spiel gewinnen", fasst er seinen Anspruch zusammen. Die Verlegung des Spiels von Samstag auf Sonntag hat dazu geführt, dass die Remscheider auf Marcel Wiegershaus verzichten müssen, der am Sonntagmorgen in Urlaub fährt. Robin Selbach und Patrick Nikolajko fehlen ebenfalls, so dass Markus Feldhoff aus der Regionalligamannschaft nachrücken wird.

Fällt auch der gesundheitlich angeschlagene Yannic Brockmann aus, wird auch Lukas Kuhn ein Comeback erleben. "Da werden wir auch ein junges Team aufbieten", sagt Wienberg, der mit Torhüter Matthias Mattusch, Markus Wilk und Matthias Peters nur auf drei Routiniers bauen kann. Und natürlich seinen Goalgetter Yannick Peinke. "Aber das passt schon", gibt sich der Trainer zuversichtlich.

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