Skispringen „Conti Cup“ in Braunlage

Am Samstag und Sonntag finden auf der Braunlager Wurmbergschanze zwei Skispringen im Rahmen des „FIS Continental Cups“ statt. Nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres rechnet der ausrichtende WSV Braunlage wieder mit mehr als 10.000 Zuschauern. 53 Springer aus zwölf Nationen, darunter etliche bekannte Namen, sind für die Wettbewerbe gemeldet.

Nur einen Wunsch haben in diesen Tagen die Verantwortlichen des WSV Braunlage. Sie möchten am Wochenende noch einmal eine solch perfekte Veranstaltung wie im vergangenen Jahr auf dem Wurmberg erleben.

Da passte bei den beiden Skispringen um den „Continental Cup“ einfach alles, angefangen bei den sportlichen Leistungen über die Zuschauerzahlen bis hin zum Wetter. „Ein Wintertagstraum“ titelte die GZ dann auch tags darauf. Mehr als 10.000 Besucher sahen einen Doppelsieg des Norwegers Thomas Lobben, der damit als vierter Springer nach Michael Kury (Österreich/1996), Jaroslav Kahanek (Tschechien/1997) und Jörg Ritzerfeld (Deutschland/2002) das Kunststück fertig brachte, sowohl am Samstag als auch am Sonntag ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.

Lobben steht auch in diesem Jahr im siebenköpfigen norwegischen Aufgebot, das daneben mit Morten Solem, seit 2003 mit 101 Metern Inhaber des Schanzenrekords, sowie Olav-Magne Dönnem zwei weitere prominente Namen aufweist.

Die Norweger sind eines von zwölf Teams. Außerdem haben Deutschland, Tschechien, Schweden, Österreich, Finnland, Russland, Slowenien, Frankreich, USA, Südkorea und China insgesamt 53 namentliche Meldungen abgegeben.

Dass auch bei diesem B-Weltcup, offiziell „FIS Continental Cup“ immer wieder große Namen auftauchen, setzt sich in diesem Jahr fort, wenn auch wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele in Turin die Grenzen zum A-Weltcup undurchlässig sind. Hießen die Zugpferde in früheren Jahren Toni Nieminen oder Andreas Widhoelzl, die 2000 beziehungsweise 2004 ein Springen gewannen, so sind „Conti Cup“-Starter wie der Finne Veli-Matti Lindström, der Russe Valery Kobelev oder die Slowenen Damjan Fras und Jure Bogataj ansonsten Dauergäste bei der Deutsch-Österreichischen Vierschanzentournee oder bei anderen internationalen Großveranstaltungen.

Bekanntester Athlet im neunköpfigen Aufgebot des Deutschen Skiverbandes ist Stephan Hocke.

Schon am Freitagabend geht es rund am Wurmberg: Um 17 Uhr beginnt die „Warm-Up-Party“ an der Seilbahn-Talstation. Auf geänderte Verkehrsführungen müssen sich die Besucher, von denen wieder mehrere Tausend erwartet werden, am Samstag und Sonntag einstellen.Sg/cb


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